07.04.2017 Geschichte einer verloren geglaubten Partitur “Lortzings Jubel-Kantate” Referent: Jens Oberheide

Lortzings Jubel-Kantate

 

Am 7. April ist sie im Landestheater Altenburg zu hören: Lortzings „Jubel-Kantate“ LoWV 49.

Am 07.04.2017, um 16:00 Uhr führt Jens Oberheide mit einem bebilderten Vortrag im Logenhaus Altenburg in dieses außergewöhnliche Werk ein.

Albert Lortzing (1801-1851) hatte die Kantate zum 100. Stiftungsfest der Freimaurerloge „Minerva“ in Leipzig im Jahre 1841 geschrieben. Die Uraufführung fand damals „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ (vor 700 Freimaurern) statt. Die öffentliche „Welturaufführung“ war erst 2014 möglich, nachdem die Partitur in Verlauf der wechselvollen Geschichte lange als „verschollen“ galt und zudem wegen ihres freimaurerischen Charakters als schwer zugänglich erschien.

Die Aufnahme des entdeckten Lortzing-Werkes in die Konzert-Programme unserer Tage belegt, dass dem Komponisten ein musikalisches Meisterwerk gelungen ist und dass die Textinhalte freimaurerisches Gedankengut allgemeinverständlich vermitteln können.

Jens Oberheide hat sich erfolgreich für die Wiederentdeckung der Partitur eingesetzt und in seinem Buch „Lortzings Jubel-Kantate“ (Salier-Verlag, 2014) nicht nur die abenteuerliche Geschichte der verloren geglaubten Partitur erzählt, sondern auch die symbolträchtigen freimaurerischen Texte „entschlüsselt“.

Die Einführung vermittelt interessante Zusammenhänge und bildet eine gut begehbare „Brücke“ zum Konzert im Landestheater.

 

39732543-00-00

 

Jens Oberheide: „Lortzings Jubel-Kantate“, Salier-Verlag, Leipzig, 2014,  € 14,90

ISBN 978-3-943539-28-8